Auswärtsfahrten



Spontan nach Elversberg 

Nach ’ner spontanen Schnapsidee nach’m Trainingskieken bei Hertha BSC ham wa uns jesaacht: Ey, frag doch ma’n bekannten Fanclub, ob der nich noch Karten für SV Elversberg übrig hat.

Und wat soll ick sagen – dit Glück war uff unsrer Seite: janz jenau drei Karten waren frei. Keene Sekunde jejrübelt, Karten jekooft, fix ’ne Unterkunft in Saarbrücken klarjemacht, damit wa uns dit ooch ma ankieken könn und entspannt mit den Öffis ins Stadion kommen.

 

Wir ham det janz offiziell zum Wochenendtripp erklärt und sind Freitach früh losjedüst. Und wat passiert? Uff de Autobahn treffen wa original den Hertha-Bus – dit konnt ja nur jut werden. Nachmittags dann bisschen Saarbrücken unsicher jemacht.

 

Samstach früh hieß et: auf ins Stadion!

Mitm Bus bis zum Hauptbahnhof Saarbrücken, von da aus mitm RB nach St. Ingbert und denn rin in’n Shuttlebus. Anreise lief wie am Schnürchen – keene Warterei, keener Stress.

 

Schon beim Einlass wurden wa uff der Tafel begrüßt – ick sach dir, dit Herz wa!

Einlass flott, Kiosk ooch zackig, Plätze leicht jefunden: erste Reihe, direkt hinterm Tor – besser jeht’s nich.

 

Sogar der Stadionsprecher hat die Berliner extra begrüßt – und denn noch unser Lied angemacht. Da ham wa natürlich ma ordentlich Radau jemacht, wa.

 

Um 13 Uhr jing et endlich los.

Die Stimmung? Abriss. Laut, euphorisch, volle Lunge – unsre Jungs wurden nach vorne jejagt.

Und dit Ganze mit Erfolg: 3:0 Sieg – allet richtig jemacht!

 

Rückfahrt lief ooch entspannt, keene Pannen, keene Aufreger.

 

Fazit:

Süßes, kleines Stadion, nette Fans und richtig jut fürs Auswärtsfahren. Anreise ohne Auto is zu empfehlen, Parkplätze sind Mangelware.

 

Uns hat dit janz klar überzeugt – wir würden jederzeit wieder hinfahren.

Von 0 bis 3 – wir sind dabei! 


Zu Gast bei unseren Freunden

Die Auswärtsfahrt mit Hertha BSC nach Karlsruhe werd ick so schnell nich vergessen, wa. War zwar nich meine erste Auswärtsfahrt, aber eben meine erste nach Karlsruhe – und die hatte richtig wat Besonderes. Schon bei der Anreise lag dit Kribbeln inner Luft: Vorfreude, Aufregung und die Neugier, wat da wohl uff uns wartet.

 

Dit dit ausjerechnet beim 50-jährigen Jubiläum der Fanfreundschaft war, hat der ganzen Nummer nochmal ’ne Schippe draufjelegt. Überall Schals, Fahnen und jut jelaunte Gesichter – Berliner und Karlsruher Seite an Seite. Da haste sofort jemerkert: Dit is nich nur Fußball, dit is Zusammenhalt, Respekt und ’ne Freundschaft, die schon ewig hält.

 

Dit Wetter hat ooch sein Teil dazu beijettragen: Sonne knallte vom Himmel, aba kalt war’s trotzdem. Diese Mischung aus Sonnenschein und frischer Luft hat die Stimmung noch klarer jemacht – fast so, als ob selbst dit Wetter mitfeiern wollte.

 

Im Stadion war denn richtig Alarm. Gesänge, Klatschen, Choreos – Gänsehaut vom Anfang bis zum Ende. Beide Fanlager ham ihre Jungs lautstark und fair nach vorne jejagt. Dit Spiel selber? Spannend bis zur letzten Minute – hoffen, zittern, jubeln, allet dabei. Am Ende stand ’n 2:2 uff der Tafel, und dit fühlte sich für beide Seiten absolut okay an. Dit Ergebnis hat einfach zu diesem besonderen Tag jepasst.

 

Ooch Karlsruhe selbst hat ’nen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Schöne Straßen, freundliche Leute und ’ne entspannte Atmosphäre – dit rundet so ’n Auswärtstrip erst richtig ab. War jut, die Stadt nich nur vom Stadion aus zu sehen, sondern se ooch mal richtig kennenzulernen.

 

Unterm Strich war dit für mich mehr als nur ’n Stadionbesuch. Dit war ’n Erlebnis voller Emotionen, Freundschaft und Momente, die man nich vergisst. So’n Tag bleibt hängen – und zwar lange. 💙⚽


Unsere erste gemeinsame Auswärtsfahrt nach Hannover

Am 13. September sind wa frühmorgens losjedackelt Richtung Hannover. Erstma alle Bummler eingesammelt – und denn noch ’n Gast aus ’nem andern Fanclub, der spontan ’ne Mitfahrjelegenheit jesucht hat und uff unsern Aufruf anjesprungen is. Denn konnt et endlich losjehn.

 

Allet lief wie am Schnürchen, keene Pannen, keene Umwege – und wa hatten sogar noch Zeit, die Innenstadt von Hannover ’n bisschen unsicher zu machen.

 

Der Einlass im Stadion war fix und völlig stressfrei. Essenstechnisch: ordentliche Auswahl, und ick sach dir – die Calzone is legendär, dit is Pflichtprogramm bei jedem Stadionbesuch, ohne Diskussion.

 

Die Hannoveraner ham denn mit ’ner schicken Choreo inklusive Pyro losjelegt – richtjer Auftakt für ’n spannendes Spiel. Leider wurde det janz schnell jetrübt, weil’s ’nen Notfalleinsatz im Hertha-Block jebn hat. Zum Glück: der Person jeht’s wieder jut.

 

Dit war schon ’ne ziemlich gruselige Nummer – ’n Spiel zu erleben, wo wat Schlimmes passiert, Tore fallen, wa den Sieg holen und man trotzdem nur verhalten jubelt. Aba dit war ooch richtig so, aus Respekt vor der Situation und vor dem Betroffenen – dit is selbstverständlich.

 

Trotz alledem war’s am Ende ’n schönes Spiel, und dit Wichtigste: 3 Punkte eingepackt und mit nach Hause jenommen. 💙⚽